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Learnovation nach den ersten 3 Monaten

2026-01-06


Was als geteilte Küchentisch-Lektionen begann, ist in kurzer Zeit zu einem lebendigen Lernort geworden.


Am Anfang stand keine perfekte Infrastruktur, keine ausgefeilte Strategie – sondern eine Idee, Engagement und der Wunsch, Kindern einen Ort zu bieten, an dem Lernen menschlicher, entspannter und wirksamer sein darf. Heute, nach nur vier Monaten, ziehen wir ein erstes ehrliches Zwischenfazit.


Der Raum ist nicht mehr leer. Er lebt.

Kinder kommen, bleiben, wachsen.

Beziehungen entstehen.

Lernwege werden sichtbar.



Schneller Zulauf – und viele neue Erkenntnisse


Ganz ohne große Werbung haben wir rasch Zulauf erhalten. Das hat uns gezeigt: Der Bedarf ist real – und dringend. Nicht nur für klassische Lernhilfe – sondern für etwas Tieferes.


Wir beginnen zu verstehen:


  • wo der Druck im Schulsystem besonders hoch ist

  • wie sich die Bedürfnisse der Kinder, die Erwartungen der Eltern und die Strukturen der Schule gegenseitig beeinflussen

  • welche Lern- und Lebensmuster Kinder mitbringen

  • und wie wichtig emotionale Sicherheit, Motivation und Selbstvertrauen für nachhaltiges Lernen sind


Wir beobachten, hören zu, lernen – und entwickeln Learnovation laufend weiter. Zugegeben, dass ist nicht immer ganz so einfach für die Community und Umgebung, aber so können wir rasch darauf antworten, was uns die Praxis reflektiert.



Ein Lernort, der mit den Kindern wächst


Learnovation ist kein fertiges Konzept. Es ist ein lernender Ort, der sich mit den Erfahrungen aus dem Alltag weiterentwickelt.


Wir leben eine positive Fehlerkultur: Fehler sind bei uns Teil des Lernprozesses.


Unser Fokus liegt darauf,


  • Stärken statt Defizite zu sehen

  • die neue Generation in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken

  • Lernfreude vor Leistungsdruck zu stellen



Unser Angebot wächst – aus echtem Bedarf


Auf Basis dessen, was wir im Feld lernen, erweitern wir unser Angebot Schritt für Schritt:


  • Individuelle Lernbegleitung

  • Stärkenorientierte Förderung

  • Neue Gestaltungs- und Kreativworkshops

  • Ferienangebote & Intensivformate

  • Erste Kooperationen und Partnerschaften, auf die wir uns sehr freuen


Nicht, weil es „gut klingt“ – sondern weil wir sehen, dass es gebraucht wird.



Fokus auf Wirkung – nicht auf Marketing


Aktuell investieren wir bewusst weniger Energie in Website, visuelle Kommunikation und Werbung. Unsere Ressourcen leiten wir lieber dorthin, wo sie aus unserer Sicht am wichtigsten sind: in die direkte Arbeit mit den Kindern und Familien.


Der visuelle Auftritt und die Kommunikation nach außen werden folgen – aber erst dann, wenn die Basis im Feld wirklich trägt. Bis dahin zählt für uns vor allem eines: echte Wirkung statt perfekte Außendarstellung.



Der Raum füllt sich – mit Leben, Mut und Lernen


Wo früher Leere war, ist heute Bewegung.

Wo Unsicherheit war, entsteht Vertrauen.

Wo Druck war, wächst Entlastung.


Learnovation ist noch nicht „fertig“.

Aber es ist echt. Lernend. Wirksam. Und auf einem Weg, der Sinn macht.


Und wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen – mit Kindern, Eltern, Partner:innen und neuen Ideen.



Möbel, Lampen (hinten links) und der HDMI-TV wurden über Tutti gekauft – alles in einwandfreiem Zustand und zu mehr als fairen Konditionen. Es muss nicht immer neu oder teuer sein. Wichtig ist, dass es funktioniert – und sinnvoll genutzt wird. Die Pflanze wurde von Anna beigesteuert.


Weitere Möbel kamen über Tutti am 3. Tag dazu. Lernmaterial, Bücher und Spiele stammen aus unserem gesammelten Privatfundus – vieles davon hat bereits Geschichte. Die Pflanzen wurden von Bettina mitgebracht. Nichts ist perfekt. Aber lebendig. Und mit Sinn eingerichtet.


Wir haben eine kleine, bodennahe Leseecke eingerichtet. Hier darf sich auch Anna's Hund ausruhen: Tip kommt aus Spanien aus einer Rettungsstation und ist ein ausgeglichener und zugänglicher Assistenzhund, der immer dann anwesend ist, wenn Anna die Kinder begleitet. Wenn eine Assistenzhund anwesend ist, ist das mit gewissen Verhaltensregeln verunden. Dazu gehört, dass man ihn nicht dauernd streichelt, vor allem nicht dann, wenn er sich zurück gezogen hat. Dazu gehört auch, dass man ihn nicht ständig ruft oder zu sich lockt.


Am 4. Tag ist die Kaffeemaschine eingezogen – zusammen mit einem gebrauchten Staubsauger und einer Etagere.


Tag 8 hat dann die mobile Funkklingel zu uns gebracht. Wir waren also ab sofort per Knopfdruck erreichbar. Ein kleiner Meilenstein für uns.


An Tag 10 begann es so richtig gemütlich zu werden. Die gebrauchte Kare Vitrine zog ins Learnovation Refugium ein. Und schwup-di-wup war sie auch schon gefüllt mit Lernmaterial. Es sind noch ein paar Dekoelemente hinzugekommen, die wir Daheim zusammenklauben konnten.


An diesem Tag kamen auch noch andere Sache dazu.


Darum haben wir ein wenig ungestellt. Die Bank hier vorne links haben wir für etwas zu viel Geld einem Kleintheater in der Region via Tutti abgekauft. Das war ärgerlich. Sie hatte Bruchstellen und war in sich nicht sonderlich gut angestrichen oder stabil. Wir haben sie etwas umdekoriert, stabilisiert und mit Kissen verziert.



Anfang Dezember hat der eine Teil vom Raum dann so ausgesehen.


Und so. Man sieht, der Raum lebt.

 
 
 

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